Zum Hauptinhalt springen
Alle KollektionenRund um den Chat
Welche Fälle wir auf Knuddels auf jeden Fall zur Anzeige bringen
Welche Fälle wir auf Knuddels auf jeden Fall zur Anzeige bringen

Knuddels, BKA, Bundeskriminalamt, Strafverfolgung, Anzeigen, Jugendschutz, Cybergrooming, Behörden, Polizei

Knuddelsteam avatar
Verfasst von Knuddelsteam
Vor über einer Woche aktualisiert

In vielerlei Hinsicht glauben wir bei Knuddels im Einklang mit unserem Knigge daran, dass sich Konflikte auch ohne harte Sanktionen im zwischenmenschlichen Gespräch lösen lassen.

Es gibt jedoch gewisse Themen, die wir auf unserer Plattform nicht dulden und die wir im Zuge unserer Zusammenarbeit mit dem BKA zielstrebig und konsequent zur Anzeige bringen werden. Dies gilt vor allem dann, wenn wir die körperliche oder geistige Gesundheit von Minderjährigen in Gefahr sehen. Verbrechen im Zusammenhang mit Minderjährigen werden hart verfolgt und es droht eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis.

Bei Knuddels gehen wir über die gesetzlichen Pflichten und den Marktstandard hinaus. Wohingegen sich andere Plattformen einzig und allein auf die Strafverfolgung von kinder- und jugendpornografischem Bildmaterial konzentrieren und es dabei belassen, prüft Knuddels auch Chatnachrichten auf eine strafrechtliche Relevanz.

Uns und unseren Partnern der Strafverfolgungsbehörden sind keine Plattformen bekannt, die ein mit Knuddels vergleichbares Maß an Sorgfalt und Konsequenz bei der proaktiven Erstattung von Anzeigen legen.


⚖️ Verstöße, die Knuddels konsequent zur Anzeige bringt

1. Cybergrooming - die gezielte Anbahnung von sexuellen Kontakten gegenüber Kindern

Cybergrooming liegt vor, wenn erwachsene Menschen Kontakt zu Kindern aufbauen, mit der Intention, die Minderjährigen durch gezielte Manipulation zum sexuellen Austausch zu bringen.

Bemerkenswert ist dabei, dass wir auf Knuddels seit 2021 keine Fälle von echtem Cybergrooming, bei denen ein tatsächliches Kind beteiligt war, feststellen konnten.

Bei der Ermittlung der beteiligten Personen durch die Strafverfolgungsbehörden wurde festgestellt, dass es sich bei den zur Anzeige gebrachten Fällen keine Kinder beteiligt waren, sondern nur Personen, die sich als solche ausgaben. Nichtsdestotrotz ist auch in diesen Fällen seitens der Täter ein strafrechtlich relevantes Verhalten gegeben. Wer auf Knuddels den Kontakt zu Minderjährigen sucht, mit der Intention, sie in sexuelle Gespräche zu verwickeln, oder ein Treffen in der echten Welt zu vereinbaren, muss mit Strafanzeigen rechnen.

Unsere automatisierten Filter erkennen Vorfälle von Cybergrooming sowie Mitglieder, die angeben, jünger als 16 Jahre zu sein, frühzeitig, unterbrechen entsprechende Konversationen und sperren die Accounts. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Knuddels nicht von Minderjährigen unter 16 Jahren genutzt wird.

2. Anbieten, Verbreitung und Suche nach kinderpornografischem Material

Der Austausch von kinderpornografischem Material steht ausnahmslos unter Strafe. Bei entsprechender Beweislage droht den Tätern oftmals eine Haftstrafe von über einem Jahr.

Durch den Einsatz spezieller Fotofilter gelingt es Knuddels, verbotenes Bild- und Videomaterial sofort zu erkennen. Nach Prüfung der Fälle werden die Bilddateien verschlüsselt an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet und zur Anzeige gebracht. Mitarbeitende von Knuddels bekommen die Bild- und Videodateien zu keinem Zeitpunkt zu sehen. Die Auswertung der Daten obliegt den Behörden.

3. Tatsächliche oder geplante Straftaten gegenüber Minderjährigen außerhalb von Knuddels

Der weitaus größte Teil der von Knuddels angezeigten Straftaten dreht sich um den Austausch von Erfahrungen in Bezug auf den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Täter berichten, dass sie sich an einem Kind vergangen haben oder es in absehbarer Zeit tun werden. Nicht selten geht es um den Missbrauch innerhalb der Familie.

Um die Betroffenen zu schützen, bringt Knuddels auch solche Fälle konsequent zur Anzeige, um potenzielle Gefährdungen auszuschließen oder verhindern zu können.

4. Sexuelle Belästigung von Jugendlichen

Minderjährige sehen sich im Internet regelmäßig mit sexuellen Nachrichten und Anfragen konfrontiert. Solche Anfragen können die psychische Gesundheit und die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen und stehen ebenso unter Strafe.

Wer ein Kind oder einen Jugendlichen dazu nötigt, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen, oder sexuelle Handlungen selbst vor ihm vornimmt, auch ohne Köperkontakt zum Opfer aufzubauen (wie es etwa im digitalen Raum gegeben ist), begeht eine Straftat.


🧐 Welche Fälle bringen wir noch zur Anzeige?

Darüber hinaus reagieren wir auf jede Art von Fällen, in denen unserer Meinung nach das Leben oder die Gesundheit von realen Personen akut gefährdet ist, egal ob es sich hierbei um Minder- oder Volljährige handelt.

Wir prüfen alle Meldungen einzeln und detailliert. Sobald wir einen der oben dargestellten Fälle sehen, erstatten wir Anzeige und leiten diese in aller Regeln an ein spezialisiertes Team beim BKA weiter. Sofern die Behörde einen Anfangsverdacht bestätigt, wird ein Strafverfahren eingeleitet und verdächtige Personen zeitnah und mit hoher Treffsicherheit identifiziert. Im anschließenden Ermittlungsverfahren kommt es dann regelmäßig zu Durchsuchungen und Befragungen, bevor ggf. eine Anklage vor Gericht erhoben wird.

So kann z. B. die Verabredung zu potentiellen Straftaten auf anderen Plattformen oder im realen Leben zu einschneidenden Konsequenzen führen. Dabei ist es vollkommen egal, welches Alter oder welche Geschlechtsidentität im Account angegeben sind, oder wie lange der Account schon bei uns aktiv ist - wir nehmen alle Fälle gleich ernst. Dies tun wir im Einklang mit unseren Werten und sehen es als unsere Pflicht, potentielle Gefahren zu minimieren und abzuwehren.

🔒 So könnt ihr uns unterstützen, Knuddels noch sicherer zu machen:

Werdet ihr selbst Zeuge eines solchen Verstoßes, dann nutzt bitte unser Meldesystem und meldet alle fraglichen Inhalte. Eure Meldung ermöglicht es unseren Admins, direkt im Chat zu intervenieren und Sanktionen zu verhängen. Knuddels ist keine Plattform für jegliche Form von Kinder- oder Jugendgefährdung. Accounts, die mit entsprechenden Inhalten auffällig werden, schließen wir konsequent aus unserer Community aus. Außerdem geht eure Meldung auch an unser Community Management zur Prüfung und führt von dort aus bei begründetem Verdacht zur Erstattung einer Anzeige. So tragt ihr aktiv dazu bei, dass Knuddels seinem Zweck treu bleibt:

Menschen durch interessante, respektvolle und einfühlsame Gespräche näher zusammenzubringen.

Hat dies Ihre Frage beantwortet?